TIKIJU präsentiert "Der Irrtum und die Hoffnung"

Am kommenden Freitag präsentieren Kinder und Jugendliche aus Rudow und Altglienicke die beiden Theaterstücke “Der Irrtum und die Hoffnung“ im Gemeindezentrum Dorfkirche in Rudow. Die Theaterstücke von TIKIJU (Theaterimprovisation mit Kindern und Jugendlichen) basieren auf Geschichten, die sich die Kinder und Jugendlichen selbst ausgedacht haben.

 

Der Irrtum
Das Chaos im Polizeibüro ist perfekt. Peters Auto ist weg, und er erstattet Anzeige. Doch seine Vergesslichkeit bringt den Polizisten zur Verzweiflung. Eine komische Situation nach der anderen bringt die Zuschauer zum Lachen. Und der mutmaßliche Autodieb bringt die Ermittlungen auch nicht weiter, denn Peter hat nur vergessen, wo er geparkt hat.


Die Hoffnung
Ein junger Zuwanderer erzählt von seinen Erfahrungen in seiner neuen Heimat. Von seinen Hoffnungen auf Arbeit, auf die Beherrschung der deutschen Sprache und auf die Traumfrau artikuliert er in seinem Debüt auf der Theaterbühne seine Gedanken, manchmal ernst und manchmal komisch.

 

Freitag, 02. Juni 2017
ab 17.00 Uhr
Gemeindezentrum Dorfkirche
Prierosser Straße 70-72
12355 Berlin

 

Eintritt ist frei!
Einladungstext

 

Das Projekt wurde durch den Initiativfonds der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick unterstützt.

 

 

Erfolgreiches „Fest für Demokratie und Toleranz“ von Bedrohung durch Neonazi überschattet

Pressemitteilung des Zentrums für Demokratie Treptow-Köpenick

23.Mai 2017

 

Am Samstag, dem 20. Mai 2017, fand zum 13. Mal das „Fest für Demokratie und Toleranz“ in der Schnellerstraße in Berlin-Schöneweide statt. An mehr als 40 Ständen präsentierten sich Vereine, Organisationen und Nachbarschaftsinitiativen aus Treptow-Köpenick. Für das kulturelle Programm und die musikalische war durch zwei Bühnen gesorgt.Nach dem Fest kam es beim Abbau der Stände zu einer Bedrohung von Personen in der Schnellerstraße Ecke Spreestraße, die einen größeren Polizeieinsatz nach sich zog.

Nach dem Zeigen eines Hitlergrußes aus einer Gruppe von vier Personen wurde diese von einer engagierten Person aus der Zivilgesellschaft aufgefordert, dies zu unterlassen. Hierbei kam es erneut zum Zeigen eines Hitlergrußes. Ein Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie sagte laut, dass er nun die Polizei rufen würde. Daraufhin kam der Neonazi-Rocker auf den Mitarbeiter zu und drohte: "Ich zeig dir noch was ganz anderes". Während er das sagte, griff er mit seiner rechten Hand in die linke Innenseite seiner Jacke. Es entstand der Eindruck, dass der Neonazi-Rocker eine Waffe ziehen könnte. Um die Person auf Abstand zu halten, warf der Mitarbeiter eine Flasche vor die Füße des Neonazi-Rockers und schrie ihn an, dass er weg bleiben sollte. Daraufhin zog sich der Neonazi-Rocker mit dem Rest seiner Gruppe in die Kneipe "Balla Balla" in der Spreestraße zurück. Die Polizei bestätigte die Bedrohungssituation und forderte Verstärkung an, um die Tatverdächtigen zu ermitteln. Diese hatten sich jedoch bereits aus der Kneipe entfernt.

„Wir sind entsetzt darüber, dass Mitarbeiter von uns, die sich seit Jahren für demokratische Kultur im Stadtteil stark machen, Angst um ihr Leben haben müssen“, so Birgit Hannemann, Geschäftsführerin vom Verein offensiv’91 e.V., der das Fest seit Jahren anmeldet. „Dieser Vorfall zeigt, dass es noch immer wichtig und notwendig ist, gegen Angsträume in Schöneweide und rechtsextremes Gedankengut vorzugehen. Hier sind alle demokratischen Akteure im Bezirk gefragt. “Es wurde durch den Betroffenen Anzeige wegen des Zeigens verfassungswidriger Symbole und der Bedrohung gestellt.

 

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:

Birgit Hannemann
offensiv’91 e.V. - Geschäftsführung
Tel.: 030 | 631 60 63

 

http://www.zentrum-für-demokratie.de/index.php/aktuelles/127-pressemitteilung-erfolgreiches-fest-fuer-demokratie-und-toleranz-von-bedrohung-durch-neonazi-ueberschattet

 

 

„Respekt, Wertschätzung und Partizipation!“

Mit diesen Worten überschrieben die Studierenden Maxi Krüger, Agnes Wagner und Tobias Trißl ihr Fotoprojekt, die die Grundlage der Zusammenarbeit mit den Bewohnern des „Haus Schöneweide“ bildeten.


Die nun ab 16.05.2017 bis 25.06.2017 gezeigte Fotoausstellung mit über zwei Dutzend ausdrucksstarken Bildern entstand im Rahmen des Studienschwerpunkts „Stadtteilorientierte Soziale Arbeit“ im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin in Kooperation mit dem Haus Schöneweide und dem Brückeladen (beide GEBEWO Soziale Dienste Berlin gGmbH).

Respekt Wertschätzung und Partizipation Bild: Tobias Trißl

Ziel war es ein Projekt gemeinsam mit obdachlosen und/oder suchterkrankten Menschen durchzuführen, das Vorurteile abbaut und dadurch mehr Kontakte zwischen Bewohnern des Haus Schöneweide und der unmittelbaren Nachbarschaft herstellt/knüpft.


Maxi Krüger, Agnes Wagner und Tobias Trißl gewannen mit der Unterstützung Frau Richters (Leitung Haus Schöneweide) sogenannte „Kiezperten“, die Maxi, Agnes und Tobias für das Projekt begleiteten und ihnen den Bezirk aus verschiedenen - aus ihren! - Blickwinkeln vorstellten. Maxi, Agnes und Tobias trafen hierbei u.a. auf Nico Herrmann, der Enten liebt und ca. 800! Enten, vorwiegend in Form von Kuscheltieren, in seinem Zimmer beherbergt. Sie lernten aber auch Willi Stürmer kennen, der für sein Leben gern läuft und regelmäßig an der wöchentlichen Laufgruppe durch die Wuhlheide teilnimmt.


Ausgestattet mit einer Digitalkamera, einer Polaroid-Kamera und einer alten Filmkamera begleiteten Maxi, Agnes und Tobias über Wochen, jeden Dienstag, Nico Herrmann, Willi Stürmer und Andy Droma, um gemeinsam den Sozialraum Schöneweide zu erkunden und diese Erkundungen bildlich festzuhalten. Von Anfang an sollte das Projekt keine Sightseeingtour sein. Vielmehr sollte es den Lebensraum der teilnehmenden Bewohner aus dem Haus Schöneweide widerspiegeln, Einblicke in ihre Alltagstrukturen und der für sie bedeutenden Orte gewähren.
Auf ihrer „Tour“ durch den Kiez trafen sie jedoch nicht nur auf neu entdeckte Ecken, sondern kamen ins Gespräch. So auch mit Menschen aus der Nachbarschaft, die wie Nico Herrmann, Willi Stürmer und Andy Droma zu den Orten und ihrem Umfeld viel zu erzählen haben - Geschichten aus ihrem Alltag vor der Wende zum Beispiel, aus der Zeit, „wo nüscht wirklich toll, aber irjendwie allet bessa“ war. Einer Zeit, in der sie noch direkt in ihrem Kiez einer Arbeit nachgegangen sind, ohne lange Fahrtzeit und ohne Sorgen, ob das Geld am Monatsende für die Miete reicht. Sie erzählen einem, welche Läden wo und wie lange waren und das „ditt mit den Supermärkten ja ooch keene Lösung“ sei. Sie berichten jedoch auch, wie sich die Welt um sie herum verändert hat, „Weil früha warn wa ne Jemeinschaft und heute is man so anonym“.


Respekt, Wertschätzung und Partizipation – das waren die elementaren Stichworte bei der Findung des Projektes. Auch Nico Herrmann hat am Ende noch ein ganz besonderes Anliegen und einen Wunsch, den er mit dem Fotoprojekt verbindet: Er findet es schade, dass das „Haus Schöneweide“ den Ruf als „Alkoholiker-Haus“ hat und das die Menschen aus der Nachbarschaft die betrunkenen Menschen vom Bahnhof-Schöneweide stets mit den Bewohnern des Wohnheims gleichstellten oder das „Haus Schöneweide“ als „das gelbe Elend“ titulierten. Nico möchte durch die Fotos, die während der Touren entstanden, den außenstehenden Menschen zeigen, wie schön das Haus Schöneweide von innen aussieht und wie unterschiedlich und engagiert die Bewohner sind. Diesem Wunsch Nicos, dieses Bild der Öffentlichkeit zu zeigen, möchten wir mit der nun präsentierten Ausstellung gern erfüllen.
In diesem Sinne, machen Sie sich ein eigenes Bild!

 

Die Fotoausstellung wird untersützt durch den Initiativfonds der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick.

Für Rückfragen steht Ihnen Robert Ringel (Abteilung Gesundheit und Umwelt, QPK, Suchthilfekoordination Treptow-Köpenick), Tel.: 90297-6170, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gern zur Verfügung.

 

Eröffnung der Fotoausstellung:

16. Mai 2017

14 Uhr

Rathaus Köpenick

Informationen zur Ausstellung

 

 

Sommerhit 2017 der Jugendjury Treptow-Köpenick

Im Rahmen des Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick konnten Jugendliche ihre Kreativität in einem Hip-Hop-Workshop ausleben. Das Projekt BEGEGNUNG hat hierfür Refpolk und Daisy Chain eingeladen, um gemeinsam mit den Jugendlichen DEN Sommerhit 2017 zu basteln.

 

Also ab zur Homepage vom Projekt BEGEGNUNG und die Boxen laut gestellt:

http://projekt-begegnung-hdjk.de/wp-content/uploads/2017/04/Cafe-K%C3%B6penick_V2.mp3

 

BEGEGNUNG logo 2015 weiß