Aufruf zum „Fest für Demokratie und Toleranz“ 2016

Auch in diesem Jahr soll das „Fest für Demokratie und Toleranz“ am Michael-Brückner-Platz und in der Schnellerstraße stattfinden. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz und der Bürgermeister Herr Oliver Igel als Schirmherr rufen alle engagierten Demokratinnen und Demokraten auf, Ideen zu entwickeln und zu realisieren, die zeigen, dass Treptow-Köpenick ein bunter, toleranter und attraktiver Bezirk ist.

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Neue Broschüre zeigt Handlungsansätze für gelingende Willkommenskultur vor Ort

Willkommenskultur

 

Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des BMFSFJ wurde eine Handreichung erarbeitet, die praxisorientierte Handlungsansätze zu Willkommenskultur präsentiert. Mit ihren zahlreichen Beispielen gelungener Praxis - darunter auch der Unterstützerkreis Rahnsdorf - will die Broschüre kommunalen Handlungsakteuren eine praktische Hilfe bieten.

„Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus. Handlungsansätze aus der Arbeit vor Ort“ [PDF, 1,9 MB]

 

 

Bewerbung auf Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie in Treptow-Köpenick und Schöneweide startet erneut

Im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können sich erneut Initiativen, Runde Tische, Vereine, Jugend- und Freizeiteinrichtungen bewerben, um 2016 demokratiefördernde Projekte, Veranstaltungen oder Aktionen in den Fördergebieten Treptow-Köpenick und Schöneweide umzusetzen. Hierfür stehen pro Fördergebiet 20.000 Euro zur Verfügung.

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Werbeaktion zu Willkommenskultur mutwillig zerstört

20151208 125910 2Das Zentrum für Demokratie hat gemeinsam mit der Partnerschaft für Demokratie Schöneweide, gefördert aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesfamilien- ministeriums, fünf großflächige Werbetafeln für den Zeitraum vom 4. bis 28. Dezember 2015 angemietet, um ein Zeichen für Willkommenkultur zu setzen.

Die Werbetafeln „Geflüchtete willkommen heißen – Kein Mensch ist illegal!“ sind in acht verschiedenen Sprachen bedruckt. Hiermit sollen geflüchtete und asylsuchende Menschen positiv angesprochen, aber auch der öffentliche Raum rund um den ehemaligen Angstraum am S-Bahnhof Schöneweide gegen rechtspopulistische und extrem rechte Bestrebungen besetzt werden.

20151208 124635Vier Tage nachdem die Plakate angebracht wurden, sind zwei von ihnen direkt am Busbahnhof Schöneweide komplett zerstört und niedergerissen worden. Ein weiteres Plakat am Großberliner Damm wurde mit rassistischen „Nein zum Heim“-Aufklebern beklebt. „Es ist zu vermuten, dass im Bezirk ansässige Neonazis und Rassisten sich durch die Plakate provoziert gefühlt und sie zerstört haben. Dies ist als ein Angriff auf ein Zeichen von Willkommenskultur im Stadtteil zu sehen“, so Hans Erxleben, einer der Sprecher des bezirksweiten Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz und das Zentrum für Demokratie verurteilen die Zerstörung der Werbeplakate. Eine Mitarbeiterin des Zentrums für Demokratie dazu: „Es war uns ein wichtiges Anliegen, die bestehende flächendeckende Willkommenskultur in Johannisthal und Schöneweide auch visuell zu unterstützen und in der Straßenlandschaft wahrnehmbar zu machen. Leider scheint diese Aktion nicht von allen positiv aufgenommen worden zu sein.“

Es ist ein Sachschaden von rund 1.500 Euro entstanden. Strafanzeige gegen Unbekannt wurde gestellt.