MellowJam 2017

MellowJam 2017

 

Von Freitag bis Sonntag (04.-06.08.) findet die von Jugendlichen und jungen Menschen selbstorganisierte Kulturfestival MellowJam 2017 im Mellowpark statt. Neben Musik, Workshops und tollen Leuten erwartet euch auch ein Infostand der Kampagne "Schöneweide verbindet".

Das 3-Tages-Ticket kostet im Vorverkauf nur 8 Euro - an der Abendkasse 10 Euro.

In einem Video zur MellowJam könnt ihr euch schon mal die Location anschauen: https://www.facebook.com/allclub/videos/1214202565391739/

Das Kulturfestival wird u.a. durch die Partnerschaft für Demokratie Schöneweide (Bundesprogramm "Demokratie leben!") gefördert.

 

 

 

Endlich wieder Sommerkino!

Gemeinsam mit der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick veranstaltet das Projekt BEGEGNUNG in diesem Jahr wieder das Jugend-Sommerkino im HdJK.
Im Garten zeigen wir zwei spannende Filme mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion:

 

 

20. Juli 2017 (Donnerstag)
20:00 UhrProjektA Aushang2 min

HdJK, Seelenbinderstraße 54,12555 Berlin

 

PROJEKT A

Der Dokumentarfilm taucht ein in die vielschichtige Welt der Anarchisten und bricht mit den gängigen Klischees über Steinewerfer und Chaoten. Er eröffnet vielmehr den Blick auf eine Bewegung, die das Unmögliche fordert, an den Grundfesten unserer Gesellschaft rüttelt und gerade deshalb das Augenmerk auf zentrale ungelöste Fragen unserer Zeit lenkt.      

 

als wir traeumten


25. Juli 2017 (Dienstag)

20:00 Uhr
HdJK, Seelenbinderstraße 54, 12555 Berlin

 

ALS WIR TRÄUMTEN

Um was geht`s? Sex, Drug und Naziprolls

Die letzten Tage der DDR: Dani, Mark, Paul der Nerd, Rico der Boxer und der dicke Pitbull winden sich durch die Mühlen des untergehenden Sozialismus, Wehrsportübungen, Drill, zerfallende Gesellschaft, der ganze Mist. Dann der große Knall: Die alten Autoritäten, ach: überhaupt alle Alten haben nichts mehr zu melden. Die neuen Freiheiten von Drogen bis Techno, von Gewalt bis Kriminalität wollen ausgekostet werden und im Osten Deutschlands herrscht Wild West.

 

 

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

 

TIKIJU präsentiert "Der Irrtum und die Hoffnung"

Am kommenden Freitag präsentieren Kinder und Jugendliche aus Rudow und Altglienicke die beiden Theaterstücke “Der Irrtum und die Hoffnung“ im Gemeindezentrum Dorfkirche in Rudow. Die Theaterstücke von TIKIJU (Theaterimprovisation mit Kindern und Jugendlichen) basieren auf Geschichten, die sich die Kinder und Jugendlichen selbst ausgedacht haben.

 

Der Irrtum
Das Chaos im Polizeibüro ist perfekt. Peters Auto ist weg, und er erstattet Anzeige. Doch seine Vergesslichkeit bringt den Polizisten zur Verzweiflung. Eine komische Situation nach der anderen bringt die Zuschauer zum Lachen. Und der mutmaßliche Autodieb bringt die Ermittlungen auch nicht weiter, denn Peter hat nur vergessen, wo er geparkt hat.


Die Hoffnung
Ein junger Zuwanderer erzählt von seinen Erfahrungen in seiner neuen Heimat. Von seinen Hoffnungen auf Arbeit, auf die Beherrschung der deutschen Sprache und auf die Traumfrau artikuliert er in seinem Debüt auf der Theaterbühne seine Gedanken, manchmal ernst und manchmal komisch.

 

Freitag, 02. Juni 2017
ab 17.00 Uhr
Gemeindezentrum Dorfkirche
Prierosser Straße 70-72
12355 Berlin

 

Eintritt ist frei!
Einladungstext

 

Das Projekt wurde durch den Initiativfonds der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick unterstützt.

 

 

Erfolgreiches „Fest für Demokratie und Toleranz“ von Bedrohung durch Neonazi überschattet

Pressemitteilung des Zentrums für Demokratie Treptow-Köpenick

23.Mai 2017

 

Am Samstag, dem 20. Mai 2017, fand zum 13. Mal das „Fest für Demokratie und Toleranz“ in der Schnellerstraße in Berlin-Schöneweide statt. An mehr als 40 Ständen präsentierten sich Vereine, Organisationen und Nachbarschaftsinitiativen aus Treptow-Köpenick. Für das kulturelle Programm und die musikalische war durch zwei Bühnen gesorgt.Nach dem Fest kam es beim Abbau der Stände zu einer Bedrohung von Personen in der Schnellerstraße Ecke Spreestraße, die einen größeren Polizeieinsatz nach sich zog.

Nach dem Zeigen eines Hitlergrußes aus einer Gruppe von vier Personen wurde diese von einer engagierten Person aus der Zivilgesellschaft aufgefordert, dies zu unterlassen. Hierbei kam es erneut zum Zeigen eines Hitlergrußes. Ein Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie sagte laut, dass er nun die Polizei rufen würde. Daraufhin kam der Neonazi-Rocker auf den Mitarbeiter zu und drohte: "Ich zeig dir noch was ganz anderes". Während er das sagte, griff er mit seiner rechten Hand in die linke Innenseite seiner Jacke. Es entstand der Eindruck, dass der Neonazi-Rocker eine Waffe ziehen könnte. Um die Person auf Abstand zu halten, warf der Mitarbeiter eine Flasche vor die Füße des Neonazi-Rockers und schrie ihn an, dass er weg bleiben sollte. Daraufhin zog sich der Neonazi-Rocker mit dem Rest seiner Gruppe in die Kneipe "Balla Balla" in der Spreestraße zurück. Die Polizei bestätigte die Bedrohungssituation und forderte Verstärkung an, um die Tatverdächtigen zu ermitteln. Diese hatten sich jedoch bereits aus der Kneipe entfernt.

„Wir sind entsetzt darüber, dass Mitarbeiter von uns, die sich seit Jahren für demokratische Kultur im Stadtteil stark machen, Angst um ihr Leben haben müssen“, so Birgit Hannemann, Geschäftsführerin vom Verein offensiv’91 e.V., der das Fest seit Jahren anmeldet. „Dieser Vorfall zeigt, dass es noch immer wichtig und notwendig ist, gegen Angsträume in Schöneweide und rechtsextremes Gedankengut vorzugehen. Hier sind alle demokratischen Akteure im Bezirk gefragt. “Es wurde durch den Betroffenen Anzeige wegen des Zeigens verfassungswidriger Symbole und der Bedrohung gestellt.

 

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:

Birgit Hannemann
offensiv’91 e.V. - Geschäftsführung
Tel.: 030 | 631 60 63

 

http://www.zentrum-für-demokratie.de/index.php/aktuelles/127-pressemitteilung-erfolgreiches-fest-fuer-demokratie-und-toleranz-von-bedrohung-durch-neonazi-ueberschattet